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Autor: camcom

Informationspolitik Berlins zum MUF-Programm: So wenig wie möglich sagen

In einem weiteren Artikel für den Focus Online untersuche ich die Informationspolitik des Berliner Senats zu seinem Bauprogramm von Modularen Unterkünften für Flüchtlinge. Viele Fragen bleiben unbeantwortet: Wie viel das Programm insgesamt kostet, ob die angegebenen Baukosten auch stimmen, ob es eine gute Lösung für die Integration von Geflüchteten ist, ob die MUF auch wirklich gebraucht werden… Fragen, wo man nur hinguckt, besonders im Umgang mit Bezirken und Bewohnern, aber leider sehr wenig Antworten. Sehr langer Artikel, also bitte etwas Zeit mitbringen 😉

Hier der Artikel, wie er Anfang April 2021 im Focus Online erschienen ist.

Sie verdienten Millionen mit Berliner Immobilien – von Jersey aus

Passend zum Housing Action Day 2021 hier nochmal mein erster Artikel über den Immobilienmarkt, erschienen im Tagesspiegel. Damals, 2016, wollte ich wissen, wer der Berliner Büchertisch am Mehringdamm in Kreuzberg verdrängte. Das Antiquariat mit der Mission, Zugang zu Bücher nicht vom Einkommen abhängig machen zu lassen, traf auf einen Immobilien-Investor mit ganz anderen Interessen: Am Berliner Immobilienmarkt so viel wie möglich zu verdienen. Der Plan der Jersey-basierten Firma Taliesin ging auf. Ab 2006 kauften sie rund 60 Gebäude, für weniger als 1.000 Euro den Quadratmeter. 2018 verkauften sie das Paket an den Immobilien-Giganten Blackstone für rund 3.500 Euro den Quadratmeter. Hinter Taliesin standen drei britische Hedge-Fonds-Manager die jeden nur erdenklichen Trick der Steuervermeidung nutzten.

Weißt Du, wem Du Miete zahlst?

Wem letztendlich die Miete zufließt läßt sich manchmal nicht sagen, besonders in Berlin. Ist der Eigentümer eine Briefkastenfirma, oder ein Immobilienfonds, verliert sich die Spur zum Eigentümer in den Handelregistern der Welt. Wer es wissen will, aber kein Finanzprofi ist, guckt sich diesen Crashkurs an. Geschrieben mit Finanzexperte Christoph Trautvetter für die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Der Döner ist eine Brücke zwischen Menschen

Ein Textauftrag: Der vielleicht berühmteste Kebab-Stand der Welt steht in Kreuzberg, Mustafas Gemüse Kebab. Für das Buchprojekt “Schalom Aleikum – Jüdisch Muslimischer Dialog” des Zentralrats der Juden in Deutschland bat mich Eigentümer Tarik Kara seine Gedanken zu Papier zu bringen. Er sprach, ich hörte zu – und lernte viel über Döner, die türkische Community und über Islam. Hier sein Beitrag, vorabgedruckt im Tagesspiegel.

Ein Plattenbau als Nachbar

Und Zack, meine erste Titelseite… im Berliner Kurier. Für ein Boulevard-Blatt hatte ich noch nie geschrieben, aber mal als Werbetexter gearbeitet. Hängt das zusammen? Inhaltlich nicht, formal ja: Aufmerksamkeit, Kürze, Würze – hoffentlich. Hier geht es um den absurden Einzelfall eines rätselhaften Bauprogramms: Die Stadt stellte einen Plattenbau ganz nah an kleine Reihenhäuser in Pankow. Privatsphäre Ade…